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Bewerbungstipps

Ihre Bewerbung stellt den ersten Kontakt zwischen Ihnen und dem Unternehmen her. Aus diesem Grunde ist es wichtig, dass Sie schon beim Verfassen des Anschreibens einige Dinge berücksichtigen.
Damit Ihre Bewerbung erfolgversprechend wird, haben wir im Folgenden eine kleine Auswahl an Tipps zusammengestellt. Von formalen Standards bis hin zur Vorbereitung auf Ihr Bewerbungsgespräch!


Die E-Mail-Bewerbung

Allgemeine Tipps:

  • Formulieren Sie einen kurzen und präzisen E-Mail-Betreff (z.B. „Bewerbung als …“)
  • Die E-Mail-Bewerbung sollte individuell auf das Unternehmen zugeschnitten sein
  • Versenden Sie keine Massenmails
  • Halten Sie sich an traditionelle Formvorschriften (Anrede, Grußformel, Signatur etc.)
  • Vermeiden Sie Emoticons, unvollständige Sätze, Abkürzungen etc.
  • Verwenden Sie für Ihre E-Mail-Adresse keine Phantasienamen. Achten Sie auf Seriosität
  • Verwenden Sie ausschließlich Ihre private E-Mail-Adresse
  • Zeugnisse sollten zusammengefügt in einer Datei versendet werden, vermeiden Sie jedes Zeugnis einzeln anzuhängen
  • Die Dateigröße sollte 5 MB nicht überschreiten


Die Bewerbungsmappe

Drucktechnik
Es empfiehlt sich einen hochwertigen Laser- oder Tintenstrahldrucker zu verwenden. Bewährte Schrifttypen sind Arial oder Times New Roman in 10 oder 11 Punkt.
Das Papier sollte hochwertiges 80- oder 90-Gramm-Papier sein.

Anschreiben
Die korrekte Anschrift der Firmenadresse inklusive des Ansprechpartners sind unerlässlich, Ihre eigene Adresse, vollständiger Name, Telefon und E-Mail ebenso wie das Betreff mit der angestrebten Berufsbezeichnung und dem Fundort der Anzeige des Stellenangebots. Ein fehlerloses Anschreiben (möglichst nicht länger als eine Seite) mit Ihrer persönlichen Motivation im betreffenden Unternehmen zu arbeiten. Sinnvoll ist es, einige der entscheidenden Schlüsselqualifikationen aufzugreifen und heraus zu stellen, warum man für diese Position geeignet ist. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und lassen Sie nichts sagende Phrasen weg. Sind Gehalt und Eintrittstermin gefragt, dürfen Sie diese Fragen nicht kommentarlos unbeantwortet lassen.

Grundsätzlich gilt: In der Kürze liegt die Würze. Vermeiden Sie Sätze, die weit über 12 Wörter hinaus gehen ebenso wie komplizierte Schachtelsätze. Mehr Verben als Nomen verwenden, das vereinfacht das Lesen und klingt dynamischer. Aktivsätze werden schneller verstanden als Passivkonstruktionen und positive Formulierungen sind eingängiger als negative.

Fünf Absätze reichen aus und lassen sich übersichtlich auf einer DIN A4 Seite unterbringen. Absätze werden durch eine volle Leerzeile getrennt, der Fließtext wirkt mit einzeiligen Abstand am besten. Der gesamte Text sollte nicht länger als 25 Zeilen sein.
Abschlussformel wie „mit freundlichen Grüßen“ nicht vergessen und Ihre persönliche Unterschrift, vorteilhaft mit blauem Filzstift oder blauer Tinte über Ihren gedruckten Namen setzen.

Lebenslauf
Die wichtigsten Lebensdaten, Bildungsstand, Interessen, Fähigkeiten und Tätigkeiten sollten sofort ersichtlich sein. Ein Lebenslauf muss lückenlos sein bzw. Lücken erläutern. Sie werden bestimmt darauf angesprochen.
Gegen eingescannte Bilder ist nichts einzuwenden, wenn die Qualität einem Originalbild entspricht. Bitte keine Urlaubsbilder oder ähnliches verwenden.

Zeugnisse / Bescheinigungen

Wichtig: Bitte alle Zeugnisse und Bescheinigungen in KOPIE vorlegen! Die Kopien sollten sauber und natürlich gut lesbar sein.
Für Auszubildende gilt: Das Abschlusszeugnis des vergangenen Schuljahres und das aktuelle Halbjahreszeugnis beilegen.
Bescheinigungen über abgeleistete Praktika oder außerschulischen Kurse, Nachweise der Hochschulabschlüsse, lückenlose Belege aller Praxisstationen (Ausbildung, Praktika, Berufspraxis). Arbeitsproben nur auf ausdrücklichen Wunsch beifügen, Seminarbescheinigungen haben nur Sinn, wenn sie direkten Bezug zur Arbeitsstelle haben.

Reihenfolge der Unterlagen

Nach dem Lebenslauf folgen Unterlagen zur Berufspraxis, danach Hochschulabschlüsse bzw. Vorprüfungen, Ausbildungszeugnis und Zeugnis des höchsten Schulabschlusses.

Bewerbungsmappe
Es muss nicht die teuerste sein und vor allen folgenden Anforderungen genügen:
Kann ich alle Unterlagen unterbringen? Und kann der Personaler gut damit arbeiten (schnell aufschlagen, leicht durchblättern).
Farbwahl eher dezent und keine Klarsichthüllen verwenden.


Das Vorstellungsgespräch

Die erste Hürde ist genommen, nun kann die zweite kommen.
Beim persönlichen Gespräch will das Unternehmen Sie noch besser kennen lernen und es ist eine sehr gute Gelegenheit, sich zu präsentieren.

Einige Grundregeln

Seien Sie stets pünktlich und kalkulieren Sie eventuelle Verspätungen großzügig mit ein. Im Vorfeld ist zu klären, wo das Unternehmen sitzt und wie man dort hingelangt.

Ein sicheres Auftreten ist sehr wichtig. Dazu zählt neben der inhaltlichen Vorbereitung auch eine kritische Auseinandersetzung, wie Sie von anderer Seite wahrgenommen werden. Freundliches Auftreten und gepflegte Kleidung sind ein Muss! Versuchen Sie locker zu bleiben. Das nimmt den Druck und Sie können sich besser auf das Gespräch konzentrieren.

Spielen Sie gedanklich (oder im Rollenspiel) Ihre Argumente, Gegenfragen und Fragen vorher gründlich durch. Versuchen Sie, sich selbst treu zu bleiben. Es bringt nichts, etwas vorzugeben, was man nicht ist!

Ausführliche Bewerbertipps finden Sie unter: www.karriere.de